Geschichte

Gründung des Renaturierungsvereins Padenstedt e.V. am 13.02.1990:

Am 13.02.1990 gründeten 10 Personen den „Förderverein Renaturierung des Störtals“ in den Bürgerstuben in Padenstedt Der Mitgliedsbeitrag wurde auf 12 DM festgelegt. Nach einer großen Ausstellung in der Mehrzweckhalle in Padenstedt im März 1990 zählte der Verein schon über 60 Mitglieder. Die offizielle Gründungsversammlung fand am 15.07.1990 statt. Hierbei einigte man sich auf den Vereinsnamen: „Renaturierungsverein Padenstedt e.V.“ Als wichtigstes Ziel des Vereins wurde die Renaturierung des Störtal im Bereich der Gemeinde Padenstedt festgelegt.

Die 10 Gründungsmitglieder waren:

Bruno Wulf, Erwin Kowsky, Werner Rahlf, Hans Blunck, Max Butenschön, Heinz Kröger, Manfred Reek (alle Padenstedt), Klaus Blunck (Arpsdorf), Heinrich Kühl (Wasbek), Kurt Leidig (Neumünster)

((Bild von Bruno Wulf als erstem Vorsitzenden))

Ende des Jahres 1992 hatte der Verein schon über 130 Mitglieder. In diesem Jahr konnte die erste Fläche mit einer Größe von ca. fünf Hektar an der Stör erworben werden. Der Jahresbeitrag wurde ab Januar 1993 auf 20,00 DM angehoben.

Im Dezember 1996 kaufte der Verein eine Wiese mit einer Fläche von ca. fünf Hektar. Auf einem Teil dieser Fläche wurde ein Schulwald angelegt. Hier wurden ausschließlich heimische Bäume und Sträucher gepflanzt. Im Jahr 1997 kam ein kleines Grundstück mit mehreren Teichen dazu.

Das zehnjährige Jubiläum wurde im Jahr 2000 mit einer großen Ausstellung gefeiert. Dazu wurde die gesamte Mehrzweckhalle der Gemeinde Padenstedt zu einem Naturlehrpfad mit unterschiedlichen Landschaftsformen umgestaltet. Ankauf von zwei Flächen am Heischgraben mit einer Gesamtfläche von ungefähr zwei Hektar.

2002: Eröffnung des Museums nach Umbau des Stallgebäudes der ehemaligen Dorfschule Padenstedt beim Ehrenmal am 2. Oktober 2002. Der Mitgledsbeitrag wird auf 12,00 Euro pro Jahr angehoben.

2003/2004: Naturnahe Umgestaltung des Heischgrabens und der angrenzenden Wiesen. Aufstellung von Bruthilfen für den Eisvogel; Anlage mehrerer Biotope. Der Renaturierungsverein zählt über 230 Mitglieder.

2006: „Störfall am Heischgraben“ Silagesaft eines Maissilos gelangte in den Heischgraben und tötete den gesamten Fischbestand.

2008: Anbringen von 40 Fledermaus Nisthilfen; Bau einer Mast-Nisthalterung für den Weißstorch; Aufforstung von 1,5 Hektar am Heisch; Erweiterung des Museums.

2010: Das 20-jähriges Bestehen des Renaturierungsvereins wird mit den Mitgliedern, dem Landrat, dem Landtagsabgeordneten und den Bürgermeistern der umliegenden Gemeinden auf der Heischwiese gefeiert. Naturnahe Umgestaltung der Störböschung. Der Verein zählt über 250 Mitglieder.

2012: Anlage von neun Froschteichen zusammen mit der „Aktion Froschland“. Der Verein zählt 270 Mitglieder.